techeld.de Logo techeld.de

Rohr-Dimensionierungs-Rechner

Den richtigen Rohrdurchmesser (DN) für Wasser, Heizung und Druckluft finden — Strömungsgeschwindigkeit, Wanddicke und DN-Vergleichstabelle mit grafischem Strömungsprofil.

Trinkwasser kalt (10°C)v: 0.5–1.5 m/s
Warmwasser (60°C)v: 0.3–1 m/s
Heizungswasser (75°C)v: 0.3–1 m/s
Zirkulationsleitungv: 0.2–0.5 m/s
Druckluft (6 bar)v: 4–12 m/s
Erdgasv: 3–8 m/s
Empfohlenes Rohrdimensionierung
DN 20
di = 18.0 mm | v = 0.98 m/s | Re = 13499
DNdᵢ (mm)v (m/s)ReStatus
1513.01.8818691
2018.00.9813499
2522.00.6611045
3229.00.388379
4037.00.236567
5046.00.155282
6561.00.093983
8076.00.063197
10096.00.032531
Rohrquerschnitt DN 20
DA = 20 mmdi = 18.0 mmv = 0.98 m/sQ = 15 L/min | DN 20 | copper

Rohrdimensionierung — der richtige DN für Wasser, Heizung und Druckluft

Die Wahl des richtigen Rohrdurchmessers ist das Herzstück jeder sanitär- und heizungstechnischen Planung. Zu kleiner Querschnitt führt zu hohen Strömungsgeschwindigkeiten, lautem Fließgeräusch, ausgeprägtem Druckverlust und drastischer Erosionskorrosion an Bögen. Zu groß gewählt treibt Materialkosten, reduziert die Fließgeschwindigkeit in Zirkulationsleitungen unter den Legionellenschutz-Grenzwert und verlängert Spülzeiten bis zum Warmwasser.

Die Dimensionierung basiert auf der Strömungsgeschwindigkeit v [m/s], die aus Volumenstrom Q̇ [m³/h] und Rohrinnendurchmesser d_i berechnet wird. Normwerte für zulässige Strömungsgeschwindigkeiten definieren DVGW W 553, DIN 1988-300 (TRWI) und EN 806 für Trinkwasser sowie VDI 2035 für Heizungsanlagen.

v = Q̇ / A = Q̇ × 4 / (π × d_i²) Strömungsgeschwindigkeit v [m/s] | Q̇ = Volumenstrom [m³/s] | d_i = Innendurchmesser [m]
d_i = √(4 × Q̇ / (π × v_zul)) Mindest-Innendurchmesser bei gegebener max. Strömungsgeschwindigkeit | nächster Norm-DN wählen
💡
Praxis-Tipp: Für Heizungsrücklaufleitungen empfiehlt sich, bei gleicher Heizlast einen DN höher zu wählen als für den Vorlauf. Das reduziert den Druckverlust auf der Rücklaufseite und ermöglicht eine größere Spreizung (Δt 10–20 K statt 5 K) — das steigert die Effizienz von Brennwertkesseln und Wärmepumpen erheblich.

Empfohlene Strömungsgeschwindigkeiten nach Medium

💧

Trinkwasser kalt

Max. 2,0 m/s nach DIN 1988-300 / TRWI (Zuleitungen). Zirkulationsleitungen: 0,2–0,5 m/s für Legionellenschutz (Wassertemp. ≥ 55°C obligat). Verbindungsleitung zur Zapfstelle: bis 3,0 m/s kurzfristig zulässig.

🌡️

Trinkwasser warm (TWW)

Max. 0,5–1,5 m/s — reduziert Erosion bei erhöhter Temperatur. Warmwasservorlauf: 1,0 m/s ideal. Temperaturer­halt: TWW-Stränge dauerhaft ≥ 55°C halten, Stagnation verhindern.

🔥

Heizung VL/RL

0,2–1,0 m/s; VDI 2035 empfiehlt ≤ 1,5 m/s für Kupfer. Große Δt (10–20 K) = kleine Volumenströme = kleinere Rohre bei gleicher Leistung. Druckabfall 100–200 Pa/m als Richtwert.

💨

Druckluft

Hauptleitungen: 5–8 m/s. Stichleitungen: bis 15 m/s. Zu hohe Geschwindigkeit erhöht Druckverlust und Kondensation-Mitnahme. Druckluftringe für gleichmäßige Versorgung empfohlen.

Rohrmaterialien und ihre Eigenschaften im Vergleich

Material Max. Temp. Rauhigkeit k [mm] Verbindung Einsatz
Kupfer (Cu)110°C0,0015Löten, PressfitTW, Heizung, Gas
Stahl schwarz350°C0,05Gewinde, SchweißenHeizung, Druckluft, Gas
Stahl verzinkt60°C0,15GewindeKalt-TW (Altbau)
PE-X / PE-Rc95°C0,007Klemm, PressfitHeizung, TW (flexibel)
PP-R / PP-RCT90°C0,007SchweißmuffIndustrie, TW, Heizung
Edelstahl 1.4404350°C0,005Pressfit, OrbitalschweißenTW (hochwertig), Lebensmittel
PVC (kalt)60°C0,007Kleben, MuffenKalt-Abwasser, Chemie

Volumenstrom und Heizleistung — die Verbindung

In der Heizungstechnik bestimmt die Heizlast des Raums (oder Gebäudes) den notwendigen Volumenstrom im Heizungsrohrnetz. Der Zusammenhang über die Wärmeübertragungsgleichung:

Q̇ = ṁ × cp × ΔT = ρ × V̇ × cp × ΔT Q̇ = Heizlast [W] | ρ = 1.000 kg/m³ (Wasser) | cp = 4.182 J/(kgK) | ΔT = VL − RL Temperaturdifferenz [K]
Heizlast ΔT = 10 K (Wärmepumpe) ΔT = 15 K (Brennwert) ΔT = 20 K (Auslegungsfall)
1.000 W86 l/h57 l/h43 l/h
5.000 W430 l/h286 l/h215 l/h
15.000 W1.290 l/h860 l/h645 l/h
50.000 W4.300 l/h2.867 l/h2.150 l/h

Rohrnetz hydraulisch auslegen — schrittweise Vorgehensweise

  1. Heizlast je Raum ermitteln Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 (oder vereinfachte Abschätzung 30–100 W/m²). Die Summe ergibt die Gesamt-Anlagenheizlast.
  2. Systemtemperatur festlegen Vorlauf/Rücklauf-Temperaturspreizung: 55/45°C (Brennwert), 45/35°C (Wärmepumpe Standard), 35/28°C (Wärmepumpe FBH optimal). Spreizung Δt bestimmt Volumenstrom = Rohrquerschnitt.
  3. Rohrnetz-Topologie zeichnen Ringsystem oder Verteiler mit Stichleitungen. Längsten Strang (hydraulisch most adverse circuit) identifizieren — dieser bestimmt Pumpenkopfdruck.
  4. Dimensionierung Strang für Strang Für jeden Strang: Volumenstrom berechnen, Max.-Strömungsgeschwindigkeit wählen, Mindest-d_i berechnen, nächsten Norm-DN wählen, Druckverlust je Meter berechnen (Moody-Gleichung oder Tabelle).
  5. Druckverluste summieren und Pumpe wählen Gesamtdruckverlust des längsten Strangs = Pumpenhöhe H [Pa]. Pumpvolumenstrom = Gesamt-V̇. Pumpenauswahl nach Kennlinie (Q-H-Kurve). Hydraulischen Abgleich mit voreinstellbaren Heizkörperventilen durchführen.
ℹ️
Legionellenschutz in Zirkulationsleitungen: Nach TRWI und DIN 1988-200 müssen Trinkwasser-Zirkulationssysteme so ausgelegt sein, dass das Wasser innerhalb von max. 30 Minuten einmal umgewälzt wird und die Temperatur an jedem Punkt ≥ 55°C bleibt. Zu langsame Zirkulation (v < 0,1 m/s) und Stagnationsbereiche sind Hauptrisikofaktoren für Legionellenwachstum.

Heizungsrohre dimensionieren — Schritt-für-Schritt Anleitung

Die Heizungsrohr-Dimensionierung ist einer der häufigsten Anwendungsfälle der Rohrdimensionierung. Die Straße hier ist: Heizlast → Volumenstrom → Strömungsgeschwindigkeit → DN-Auswahl. Im Gegensatz zu Trinkwasserleitungen haben Heizungsrohre eine Besonderheit: Die Systemtemperatur (Vorlauf/Rücklauf-Spreizung) bestimmt den Volumenstrom.

Heizungsrohr-Dimensionierung: Beispiel Einfamilienhaus mit Brennwertkessel

Gegeben: Gebäude-Heizlast 20.000 W (Q̇ = 20 kW), Systemtemperatur 55/45°C (Brennwertkessel typisch). Gesucht: Rohrleitungs-DN für Vorlauf und Rücklauf vom Kessel zum Verteiler.

  1. Spreizung berechnen: ΔT = 55°C − 45°C = 10 K
  2. Volumenstrom berechnen:
    V̇ = Q̇ / (1,163 × ΔT) = 20.000 / (1,163 × 10) = 1.721 l/h ≈ 0,478 l/s
  3. Vorlauf dimensionieren (zulässig max. 1,5 m/s nach VDI 2035):
    d_i = √(4 × Q̇ / (π × v_zul)) = √(4 × 0,478 / (π × 1,5)) → DN 25 Cu (d_i = 22 mm)
    Kontroll-Strömungsgeschwindigkeit: v = 1,24 m/s ✓ (innerhalb Limit)
  4. Rücklauf dimensionieren:
    Nach Faustregel: Rücklauf eine Größe größer = DN 32 Cu
    Strömungsgeschwindigkeit: v = 0,61 m/s ✓ (deutlich unter Limit, weniger Druckverlust)
  5. Druckverlust berechnen:
    Vorlauf DN 25 (15 m): ≈ 2.250 Pa | Rücklauf DN 32 (15 m): ≈ 750 Pa
    Rohrleitungen gesamt: ca. 3.000 Pa + Heizköerperverschraubungen, Ventile
  6. Fazit: Kessel + Pumpe mit 3.000–5.000 Pa Förderhöhe wählen. Hydraulischer Abgleich mit Thermostatventilen durchführen.
💡
Wärmepumpen-Spezial: Bei Wärmepumpen ist eine größere Spreizung (Δt = 15–20 K) vorteilhaft. Das reduziert den Volumenstrom und damit die erforderlichen Rohrdurchmesser um 50 %. Beispiel: Gleiche 20 kW Last mit Δt = 20 K: V̇ = 860 l/h (statt 1.721 l/h) → kleinere Rohre, weniger Pumpenenergie, besserer COP.

GEG-Dämmung für Heizungsrohre — Mindestanforderungen

Seit GEG 2020 müssen Heizungsrohre außerhalb von beheizten Räumen gedämmt werden. Mindestdämmdicke nach GEG Anlage 5:

DN Außen-Ø (Cu) Mindestdicke λ=0,035 Mindestdicke λ=0,040 Anwendung
1518 mm10 mm12 mmRadiatorenanschlüsse
2022 mm13 mm16 mmVerteilstränge
2528 mm15 mm18 mmVorlauf-Hauptleitung
3235 mm20 mm24 mmRücklauf-Hauptleitung
4042 mm25 mm30 mmMehrfamilien-Leitung

Wichtig: Alle Verbindungsstellen, T-Stücke, Ventile und Flansche müssen separat gedämmt werden — ungedämmte Armaturen können bis 20 % der Leitungsverluste verursachen.

Trinkwasser dimensionieren nach DIN 1988-300

Bei Trinkwasserleitungen wird nicht mit der Heizlast gerechnet, sondern mit Berechnungsdurchflüssen der einzelnen Entnahmestellen. Diese werden summiert (Summendurchfluss ΣV̇R) und anschließend über den Gleichzeitigkeitsfaktor auf den Spitzendurchfluss V̇S reduziert — denn nie laufen alle Zapfstellen gleichzeitig.

V̇_S = a × (ΣV̇_R − b)^c + d Gleichzeitigkeitsformel nach DIN 1988-300 (Wohngebäude: a=1,48; b=0,19; c=0,5; d=0,94)

Berechnungsdurchflüsse der Entnahmestellen

Entnahmestelle R kalt (l/s) R warm (l/s) Mindest-Anschluss
Waschtisch-Auslauf0,070,07DN 15
Spülkasten WC0,13DN 15
Dusche0,150,15DN 15
Badewanne0,150,15DN 15
Spültisch Küche0,070,07DN 15
Waschmaschine0,25DN 15
Geschirrspüler0,15DN 15
Gartenzapfstelle / Auslaufventil DN 200,50DN 20

Rechenbeispiel: Einfamilienhaus-Hausanschluss

  1. Entnahmestellen erfassen: 2 Waschtische (2×0,07), 2 WC (2×0,13), 1 Dusche (0,15), 1 Wanne (0,15), 1 Spültisch (0,07), Waschmaschine (0,25), Geschirrspüler (0,15) → ΣV̇R = 1,17 l/s
  2. Spitzendurchfluss berechnen:
    S = 1,48 × (1,17 − 0,19)0,5 + 0,94 = 1,48 × 0,99 + 0,94 = ≈ 0,52 l/s
  3. DN wählen (vzul = 2,0 m/s in der Hausanschlussleitung):
    d_i = √(4 × 0,00052 / (π × 2,0)) × 1000 = 18,2 mm → DN 25 (d_i = 22 mm)
    Kontrolle: v = 1,37 m/s ✓
  4. Druckverlust prüfen: Am ungünstigsten Verbraucher müssen nach DIN 1988-300 mindestens 1,0 bar Fließdruck (Dusche/Wanne 1,0 bar, Durchlauferhitzer bis 1,5 bar) anliegen.
ℹ️
Legionellenschutz in Zirkulationsleitungen: Nach TRWI und DIN 1988-200 müssen Trinkwasser-Zirkulationssysteme so ausgelegt sein, dass das Wasser innerhalb von max. 30 Minuten einmal umgewälzt wird und die Temperatur an jedem Punkt ≥ 55°C bleibt. Zu langsame Zirkulation (v < 0,1 m/s) und Stagnationsbereiche sind Hauptrisikofaktoren für Legionellenwachstum. Warmwasser-Austritt am Speicher: mindestens 60°C.
⚠️
Häufigster Planungsfehler: Überdimensionierung. Zu große Trinkwasserleitungen führen zu Stagnation, langen Ausstoßzeiten und erhöhtem Legionellenrisiko. DIN 1988-200 fordert ausdrücklich: so klein wie hydraulisch zulässig dimensionieren — nicht „auf Nummer sicher" eine Nennweite größer.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Zu hohe Strömungsgeschwindigkeit führt zu: erhöhtem Druckverlust (mehr Pumpenenergie und Stromkosten), deutlichen Strömungsgeräuschen (ab 1,5 m/s hörbar, ab 2,5 m/s störend), Erosionskorrosion an innen bereichen von Bögen und T-Stücken bei Kupfer (lochfraßartiger Schaden), sowie zu niedrigem Anlagedruck an Endverbrauchern. DIN 1988-300 verlangt mindestens 0,5 bar am Auslauf der letzten Entnahmestelle.

Formel: V̇ [l/h] = Q̇ [W] × 3,6 / (ρ × cp × Δt) ≈ Q̇ / (1,163 × Δt). Beispiel: Raum mit 3.000 W Heizlast, Systemtemperatur 55/45°C (Δt = 10 K): V̇ = 3.000 / (1,163 × 10) = 258 l/h. Bei 55/45°C und DN 15 Cu (d_i = 13 mm) ergibt sich v = 258/3.600 / (π/4 × 0,013²) = 0,54 m/s — ein guter Wert.

DN (Diamètre Nominal / Nennweite EN ISO 6708): Dimensionslose Zahl, die einen nominalen Innendurchmesser repräsentiert — kein exakter Maßwert. DN 25 Kupfer hat d_i = 22,0 mm, DN 25 Stahl hat d_i = 27,2 mm — also verschieden! NW (Nennweite, alter deutscher Begriff) entspricht DN. PN (Pressure Nominal): Nenndruckstufe in bar — gibt an, bis zu welchem Druck das Bauteil bei 20°C ausgelegt ist. PN 16 = 16 bar Maximalbetriebs­druck. Immer Material, DN und PN zusammen angeben.

Kupfer: Sehr dauerhaft (Lebenserwartung > 50 Jahre), glatter als Stahl, temperaturbeständig bis 110°C, löt- und pressbar. Teurer als Kunststoff. Für offene Heizungsanlagen und Hochtemperatursysteme. PE-X / PE-Rc: Günstig, flexibel (keine Biege-Werkzeuge), sauerstoffdicht mit EVOH-Schicht (wichtig für Heizung!), max. 95°C dauerhaft. Schnelle Verlegung in Fußbodenheizungen. Sauerstoffdiffusion ohne Diffusionsschutzschicht zerstört gusseiserne Pumpen und Ventile innerhalb von Jahren durch Korrosion.

Für Druckluft gelten andere Regeln als für Wasser: Der Volumenstrom im Rohr ist druckabhängig (kompressible Strömung). Betriebsvolumenstrom V̇_Betr = V̇_Norm × p_atm / p_Betr. Bei 8 bar Betriebsdruck ist der Volumenstrom im Rohr nur 1/9 des Normvolumenstroms. Zulässiger Druckverlust: max. 0,1–0,2 bar je 100 m Leitungslänge. Ringleitungen halbieren den effektiven Druckabfall. Wichtig: ausreichend Trockenluft und Ölabscheider — Kondensation in langen Leitungen führt zu Korrosion und Werkzeugverschleiß.

Bei Mehrfamilienhäusern laufen nie alle Zapfstellen gleichzeitig. Der Gleichzeitigkeitsfaktor nach DIN 1988-300 (Anhang A) reduziert den Bemessungsvolumenstrom auf realistische Spitzenwerte: Bei 10 Wohneinheiten mit je 5 Zapfstellen laufen statistisch gleichzeitig nur ca. 3–5 Zapfstellen — Faktor 0,3–0,5. Kein Gleichzeitigkeitsfaktor bei Einzel-Absperrventilen direkt vor Entnahmestellen (z. B. Schlauchkupplung an Dusche). Richtige Anwendung spart Materialeinsatz und verhindert Überdimensionierung.

Typischer Druckverlust in Heizungsanlagen: 80–200 Pa/m spezifischer Druckverlust (Richtwert VDI 2035). Für ein Einfamilienhaus mit 20 m äquivalenter Leitungslänge im ungünstigsten Strang und 150 Pa/m: ca. 3.000 Pa = 0,3 mWS = 0,03 bar Rohrleitungsverlust, dazu Heizkörperventile (500–2.000 Pa), Thermostatventile (1.000–3.000 Pa) — Gesamt: 5.000–10.000 Pa. Umwälzpumpe für EFH daher typisch 1.500–3.000 Pa Förderhöhe und 0,5–2,0 m³/h Volumenstrom.

Ja — seit EnEV 2009 und GEG 2020 sind Rohrleitungen in unbeheizten Räumen, Schächten und Erdreich verpflichtend zu dämmen. GEG Anlage 5 gibt Mindestdämmdicken vor: z. B. DN 25 Heizungsrohr in unbeheiztem Keller = 25 mm Dämmstärke (λ = 0,035 W/(mK)). Trinkwasserleitungen: Wärme­schutz gegen Erwärmung über 25°C und Kälteschutz gegen Einfrieren. Alle Fittings, Flansche und Armaturen müssen separat gedämmt werden — undämmter Flanscharmaturen können bis 20 % der Leitungsverluste verursachen.

Komplette SHK-Planung mit techeld.de

Kombinieren Sie Rohr-Dimensionierung mit Heizkörper-Auslegung und U-Wert-Berechnung für eine vollständige Anlagenplanung.